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Nackenkissen – unsere Auswahl

Sechs beliebte Nackenkissen im Vergleich

Reicht nicht auch einfach ein simples Kopfkissen, um bequem und gut zu schlafen? Na klar! Und falls es mit dem guten Schlaf und einem schmerzfreien Erwachen am Morgen doch nicht so hinhaut, empfehlen wir ein Nackenkissen. Alle anderen glücklichen Zeitgenossen dürfen und sollen weiterhin das Daunenkissen für die gewünschte Schlafposition zurecht knautschen. So, und jetzt stellt sich doch die Frage, was so ein Nackenkissen kann (und was nicht). Denn auf den ersten Blick sehen diese Spezial-Kissen ganz und gar nicht bequem aus.

Wann ein Nackenkissen sinnvoll ist

Kopfkissen knautschen

Irgendwo da muss sie sein, die perfekte Schlafposition

Wussten Sie, dass Ihre Halswirbelsäule tagein, tagaus Schwerstarbeit leistet? Der menschliche Kopf wiegt circa 5 kg – und die wollen gehalten werden! Kein Wunder also, dass eine falsche Haltung, Stress und eine einseitige körperliche Belastung die Halswirbel über Gebühr beanspruchen. Nur im Schlaf findet die Halswirbelsäule die dringend benötigte Entspannung. Doch warum wachen manche Menschen morgens wie gerädert auf und klagen über Nackenverspannungen? Warum bewirkt der Schlaf im Liegen nicht die erforderliche Erholung?

Nackenkissen sind unter den genannten Umständen eine gute Alternative zum normalen Kopfkissen – eben dann, wenn die Schulter- und Nackenmuskulatur verspannt ist und morgens nach dem Aufwachen schmerzt. Denn ein gutes Nackenkissen sorgt dafür, dass die Wirbelsäule entlastet wird und der Schlaf die Entspannung bietet, die der Körper so dringend benötigt.

Was ist vor dem Kauf eines Nackenkissens zu beachten?

Bei der Wahl eines Nackenkissens sollten Sie vorab eine Einteilung hinsichtlich der Schlafposition vornehmen. Schlafen Sie am liebsten auf dem Rücken oder auf der Seite? Ist diese Frage geklärt, ist das Bett ausschlaggebend für die Auswahl. Denn wenn Ihr Bett besonders weich ist, sacken Sie natürlich auch mit dem Nackenkissen ein.

Erst nach einer Voreinschätzung können folgende Merkmale eines Nackenkissens an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden:

• Härte
• Höhe
• Material
• Form


Nackenübungen bei akuten Nackenschmerzen oder als vorbeugende Maßnahme: Nackenprobleme sind ähnlich lästig wie Zahnschmerzen. Die Lebensfreude ist bei starken Schmerzen meist arg getrübt und zusätzlich halten Nackenverspannungen uns davon ab, all die Tätigkeiten auszuführen, die im Alltag notwendig sind. Die nachfolgenden Nackenübungen eignen sich als vorbeugende Maßnahme sowie als Lockerungsmethode bei akuten Nackenproblemen.

5 Nackenübungen, die Ihre Muskulatur lockern

1. Nackenstreckung

Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Halten Sie den Kopf gerade und schauen Sie nach vorne. Bewegen Sie jetzt den Kopf nach unten, als würden Sie ein Doppelkinn erzeugen wollen. Jetzt kommt das Entscheidende: Strecken Sie den Nacken – stellen Sie sich einfach vor, Sie wären eine Marionette, deren Kopf an Fäden nach oben gezogen wird. Diese beiden Bewegungen erzeugen einen Zug auf die Nackenmuskulatur, die zur Lockerung beiträgt.

2. Kopfdrehung

Die zweite Übung klingt sehr einfach. Wichtig ist, dass Sie diese Übung sehr langsam durchführen: Sie sitzen weiterhin geradeaus blickend auf dem Stuhl. Drehen Sie jetzt Ihren Kopf zur Seite und blicken über die Schulter. Für Menschen mit Nackenverspannungen ist diese Übung gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Achten Sie auf Schmerzmomente und übertreiben Sie es nicht. Falls Sie diese Nackenübungen als vorbeugende Maßnahme durchführen, sollten Sie täglich drei Minuten einplanen und Ihre Muskulatur lockern.

3. Schultern kreisen

Diese Übung lässt sich wunderbar zwischendurch ausführen. Im Büro, beim Warten an der Ampel etc. Für die Nackenübung stellen oder setzen Sie sich gerade hin und kreisen dann in langsamen Bewegungen mit den Schultern nach hinten. Wenn Sie mögen, können Sie auch abwechselnd die linke oder die rechte Schulter einzeln kreisen lassen.

4. Katzenbuckel

Diese Übung ist für zu Hause oder das Büro gedacht (wenn Sie einen kurzen Augenblick für sich sein können). Hierzu gehen Sie in den Vierfüßlerstand: Arme unterhalb der Schultern, Knie in Verlängerung der Hüfte aufstellen. Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule halten, der Blick geht nach unten.
Aus dieser Position heraus machen Sie einen runden Rücken. Stellen Sie sich vor, dass an Ihrer Rückenmuskulatur unsichtbare Fäden angebracht sind, die Ihren Rücken nach oben ziehen. Wenn es nicht mehr weiter nach ob en geht, bewegen Sie Ihren Rücken in die andere Richtung, os dass der Bauch „rundgemacht wird. Wiederholen Sie die Übung nach Belieben.

5. Arme aushängen

Diese Übung ist so einfach wie effektiv. Stellen Sie sich gerade hin und atmen Sie ein paarmal ein und aus.
Jetzt strecken Sie Ihre Arme nach oben und machen sich lang. Im Anschluss lassen Sie Ihre Händen nach vorne zu den Fußspitzen baumeln. Ihre Wirbelsäule und Ihr Kopf folgen den Armen. Lassen Sie sich einfach hängen.

Um auch nachts für eine Entlastung der Nackenmuskulatur zu sorgen, wäre es für Sie eventuell sinnvoll einmal ein Nackenkissen als Kopfkissen zu verwenden. Informationen hierzu finden Sie hier.

NACKENÜBUNGEN IM VIDEO